Herkunft der TABBERT Wohnwagen

Der Mythos TABBERT die Herkunft

Als Karosseriebaumeister Alfred Tabbert 1953 seinen ersten Wohnwagen der Öffentlichkeit präsentierte, traf er den Nerv einer ganzen Generation. Die Wirtschaftswunderjahre brachten Eleganz, Schick und ein neues Selbstbewusstsein, das TABBERT gekonnt in seinen Außen- und Innendesigns zum Ausdruck brachte.

Die Menschen konnten und wollten sich etwas leisten. „La Dolce Vita“ prägte eine ganze Nation. Europa wollte reisen und ein Lebensgefühl ausleben. TABBERT schuf die Produkte dafür, die sich in einem einzigartigen Materialmix, Lifestyle-Interieur, hochwertiger Verarbeitung und praxisorientierten Designlösungen zeigten. Damals wie heute.

Heute

An dem Leistungsprinzip und der Philosophie des Firmengründers hat sich bis heute nichts geändert. Die sieben unterschiedlichen Wohnwagen-Baureihen ROSSINI, DA VINCI, PEP, VIVALDI, PUCCINI sowie CELLINI und CELLINI Slide-Out erfüllen aktuell die Ansprüche der Kunden in ganz Europa. Im heutigen TABBERT Kompetenzzentrum entwickeln unsere Mitarbeiter „Caravaning der Zukunft“: Premium-Qualität, Innovation und Design.

2018

Mit dem Ziel, einmal mehr das von TABBERT gewohnte Heimatgefühl mit raffinierten technischen und Design-Upgrades zu verbinden, bringen wir die entsprechend weiterentwickelten Modellreihen auf den Markt, darunter den komplett überholten ROSSINI.

2015

Der TABBERT VIVALDI wird aufgrund seiner normgerechten Bauweise und der serienmäßigen Komplett-Sicherheitsausstattung rund um das elektromechanische Antischleuder-System ATC mit dem DCC Sicherheitspreis 2015 ausgezeichnet.

2014

Als erster deutscher Hersteller im Wohnwagenbereich stellt TABBERT für das Modelljahr 2015 mit dem neuen CELLINI SLIDE-OUT einen Wohnwagen mit Slide-Out-Lösung vor.

2013

2013 feiert die Marke TABBERT ihren 60. Geburtstag. Aus diesem Anlass wird das Unternehmen mit dem "CTJ-Meilenstein 2013" für besondere Verdienste um die Förderung und Weiterentwicklung des Caravaning- und Camping-Tourismus ausgezeichnet.

Ende September wird zudem die umfangreiche, sechs Millionen Euro teure Modernisierung der Caravan-Produktion in Mottgers fertig gestellt. Seither werden auf einer 230 Meter langen Förderkette die hochwertigen Wohnwagen der Premiummarke TABBERT gebaut.

2012

Im TABBERT GRANDE PUCCINI wird das neue Fertigungsverfahren eingesetzt.

2008

PAGANINI setzt Maßstäbe im Wohnwagenbau und wird zum Designvorreiter einer neuen Generation von Wohnwagen.

2002

Der 250.000. TABBERT Caravan wird produziert, natürlich nach bewährtem TABBERT Premium Konzept. In den Folgejahren werden viele der Modelle preisgekrönt. Rund 20 Länder werden neben Deutschland mit Caravans, Reisemobilen und Freizeitbussen „made by Knaus Tabbert" versorgt.

1986/87

Aus der TABBERT Caravan GmbH, zu der auch FFB und die CI Wilk Bad Kreuznach GmbH gehören, geht die TIAG - TABBERT Industrie AG hervor. Diese wurde 1997 von der KNAUS AG übernommen.

1973

Ende der 60er Jahre rollt der 25.000ste Caravan vom Band. Am 31. Oktober 1973 stirbt Alfred Tabbert an einem Herzschlag mitten bei der Arbeit.

1971

Bis 1965 ist die Produktpalette bereits auf 14 Modelle angewachsen: „Kurfüst“, „Exzellenz“, „Comtesse“ und „Gouverneur“ erobern von Mottgers aus die Lande, bis Alfred Tabbert 1971 an der Spitze der deutschen Caravan-Hersteller liegt. Es sind bereits 921 Arbeiter und Angestellte. Stolze 9.300 Wohnwagen werden in jenem Jahr hergestellt. Ein Anteil von beeindruckenden 75 % aller in Deutschland verkauften Caravans mit Tandemachse.

1968

Bau einer weiteren Montagehalle und Umfirmierung in die „TABBERT GmbH & Co. Wohnwagenwerke KG“ mit 500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von ca. 35 Mio. DM

1968

Das Geschäft boomt und auch die Caravan-Händlerschaft wächst. Auf dem ersten CARAVAN SALON in Essen (1961) präsentierte TABBERT getreu der Devise des Unternehmensgründers „Caravans für jede Kragenweite – von drei- bis dreizehntausend Mark“ in Form von 14 Wohnwagenmodellen. Eine Vielfalt, die auch den Verkaufszahlen auf die Sprünge hilft: Hatte man erst 1963 den 4.000. TABBERT ausgeliefert, kann Ende 1964 schon der 10.000 Wohnwagen verkauft werden.

1963

Die TABBERT Caravans erhalten das legendäre hinterlüftete Dach und die bis heute für einen TABBERT stilprägende sogenannte „TABBERT Nase“.

1962

Zum ersten Mal findet der Caravan Salon in Essen statt – und Alfred Tabbert ist mit seinen Wohnwagen von Anfang an dabei. (Bild: Messe Essen/dpa)

1959

Alfred Tabbert gründet die TABBERT Wohnwagen GmbH. Nun werden erstmals am Standort Mottgers innovative, hochwertige Wohnwagen gebaut.

1955/56

Die ersten Wohnwagen werden in Serie gefertigt. Anfang der 1960er folgt die Produktion des ersten Vorzeltes.

1953

Der damals 45-jährige Caravaning-Pionier Alfred Tabbert fertigt mit 120 Mitarbeitern seine ersten Wohnwagen. Nur zwei Jahre später geht der erste »Ideal«-Caravan in Serie.

1948

Ein Großbrand zerstört das Werk. Dabei gehen wertvolle Lagervorräte verloren. Eine neue Halle unter der Firmenbezeichnung „Fränkische Fahrzeug- und Möbelwerke“ wird errichtet, wo mittlerweile 120 Beschäftigte Einachsanhänger und Möbel fertigen.

1946

Nachdem der Betrieb drei Jahre zuvor durch Bomben zerstört wurde, fertigt TABBERT nun mit ca. 80. Beschäftigten täglich rund 12 Hand- und landwirtschaftliche Plateauwagen.

(Bild: Stadtarchiv Schweinfurt, Bildsammlung, Foto Kriegszerstörung 368; Bildinformation: Zerstörungen im Bereich Spitalseeplatz, 1944)

1934

Nur wenige Jahre nach der Meisterprüfung gründet Alfred Tabbert sein erstes Unternehmen in Schweinfurt: "Karosseriebau Alfred Tabbert".

1923-27

Die ganze Welt ist im Mobilitätsfieber. Auch Alfred Tabbert. Das Karosseriebau-Handwerk erlernt er bei den Siemens-Automobilwerken in Berlin, wo er auch die Meisterprüfung ablegt. (Bild: Stadtgeschichtliches Museum Spandau - Inv.Nr: Fo-251)

1908

Alfred Tabbert erblickt das Licht der Welt. Zu dieser Zeit beginnt Henry Ford gerade mit der Produktion des legendären T-Modells, bis 1972 das meistverkaufte Automobil der Welt.